Der Umsatz stieg bereinigt um Einmaleffekte um 7,7 Prozent auf 152,8 Mio. Franken. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) nahm um 1,8 Prozent auf 25,8 Mio. Fr. zu. Das Konzernergebnis ging allerdings um knapp 14 Prozent auf 17,3 Mio. Fr. zurück, wie dem am Dienstag veröffentlichten Aktionärsbrief zu entnehmen ist.

In der Rechnung für das erste Halbjahr 2011 waren allerdings Sondererträge im Umfang von 6,8 Mio. Fr. enthalten aus dem Inkasso einer Bankgarantie sowie dem Verkauf der Aktiven aus dem Griechenland-Engagement.

Im Heimmarkt Schweiz, auf den sich die Gruppe nach der gescheiterten Auslandsexpansion fokussiert, resultierte ein Umsatzplus von 13,5 Prozent auf 142,2 Mio. Franken. Aus dem internationalen Geschäft stammen 10,7 Mio. Franken. Dies entspricht einem Rückgang um knapp 36 Prozent. Der gesamte Auslandsanteil am Gruppenumsatz beläuft sich nunmehr auf 7,0 Prozent.

Die starke Entwicklung der Verkäufe im Heimmarkt Schweiz seien durch die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in den ausländischen Märkten sowie durch Wechselkursverluste und Rückstellungen für die Pensionskasse geschmälert worden, schreibt das Unternehmen.

Laut Aktionärsbrief ist eine präzise Prognose für den weiteren Jahresverlauf schwierig. Grund dafür seien die weiterhin unsichere Wirtschaftslage und die entsprechenden Auswirkungen auf den Werbemarkt. Im Schweizer Geschäft werde auch ins Gewicht fallen, dass im zweiten Halbjahr 2011 die National- und Ständeratswahlen durchgeführt und die "ePanels" erfolgreich lanciert worden seien.