Immobilienmarkt Schweiz

Auch der Mutschellen hat jetzt seine Immobilienpreis-Blase

Die UBS sieht auf dem Mutschellen eine Immoblase aufziehen.

Die UBS sieht auf dem Mutschellen eine Immoblase aufziehen.

Laut dem Immobilienblasenindex der UBS sind die Preise nur noch wenig gestiegen. Entwarnung gibt die Bank nicht. Denn jetzt steigen auch die Preise in peripheren Agglomerationen. Neu dazu gehört die Mutschellen-Region im Aargau.

Auch wenn die Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen nicht kürzer geworden sind - der Immobilienmarkt hat sich gemäss dem von der Grossbank UBS berechneten Immobilienblasenindex etwas beruhigt. Zwar sei der Index in den letzten drei Monaten um weitere 0,03 Punkte gestiegen. «Die Abflachung der Indexentwicklung bestätigt die verbreitete Wahrnehmung einer graduellen Marktberuhigung auf dem Wohnimmobilienmarkt», schreibt die Grossbank.

Im Gegensatz zur Blase der späten 1980er Jahre zeige sich keine Beschleunigung. Damit habe sich die Wahrscheinlichkeit etwas entschärft, dass sich in den kommenden Monaten eine Blase aufbaut und platzt.

Eine vollständige Entwarnung ist das nicht. Denn: «Ohne anhaltende Beruhigung dürfte das Risiko einer Preisblase in den kommenden Quartalen wieder zunehmen. Denn der Markt befindet sich auf dem Höhepunkt eines mittlerweise 15 Jahre andauernden Preiszyklus und zeigt insgesamt deutliche Anzeichen einer Überbewertung», schreibt die UBS weiter. Die regionalen Risiken würden sich in die mittelgrossen Zentren und die peripheren Agglomerationen ausdehnen.

Zu den Regionen mit «erhöhtem Gefahrenpotenzial» zählt die UBS jetzt auch Mutschellen, Winterthur, das Zürcher Unter- und Oberland sowie die Gegend um Locarno. Noch erhitzter sind die Märkte in den «Gefahrenregionen» um Zürich, den Zürichsee, Luzern, Zug, Basel, das nördliche Genferseeufer sowie einige «Hot Spots» in den Alpen.

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