Katastrophe in Japan

Atomare Strahlung laut Studie höher als erwartet

Ein weltweites Netz von Messstellen, misst höhere Radioaktivität in Fukushima (Archiv)

Ein weltweites Netz von Messstellen, misst höhere Radioaktivität in Fukushima (Archiv)

Bei der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist einer neuen Studie zufolge zwei Mal mehr des gefährlichen Cäsium 137 in die Atmosphäre entwichen als von den Behörden des Landes erwartet.

Dabei sei ein Wert erreicht worden, der 40 Prozent jener Menge entspricht, die bei dem Super-Gau von Tschernobyl freigesetzt wurde, hiess es weiter.

Die neue Schätzung der radioaktiven Substanz beruht auf einem weltweiten Netz von Messstellen. So hätten die Schätzungen der japanischen Regierung die auf das Meer hinaus gewehten Emissionen übersehen, sagte der Autor der Studie, Andreas Stohl vom norwegischen Institute for Air Research.

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