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Arbeitsplätze: Jetzt kommt die grosse Abbauwelle

Noch ist die Kurzarbeit in den beiden Basel ein probates Mittel, um Entlassungen zu verhindern.

Stempeluhr

Noch ist die Kurzarbeit in den beiden Basel ein probates Mittel, um Entlassungen zu verhindern.

In den nächsten Monaten werden in der Schweiz mehr als 6900 Arbeitsplätze verschwinden. Diese Zahl ergebe sich durch die Addition aller seit Jahresbeginn angekündigten Streichungen, schreibt die «NZZ am Sonntag». Einzelne Branchen sind besonders betroffen.

"Seit Anfang Jahr kam es in der Maschinen- und Elektronikindustrie zu 20 Massenentlassungen", sagt Peter Dietrich, Direktor des Branchenverbands Swissmem. "Weit über 1000 Arbeitsplätze sind betroffen." Im Oktober verschärfte sich der Trend. Alleine in diesem Monat kündigten Schweizer Unternehmen an, mehr als 4600 Stellen zu streichen. In Wahrheit werden wohl deutlich mehr Arbeitsplätze verloren gehen. Denn nicht alle Firmen bauen so viele Jobs ab, dass sie dies dem kantonalen Arbeitsamt melden müssen. Ein Ende der Abbauwelle ist nicht in Sicht. "Es kommen sicher noch weitere Meldungen über Massenentlassungen", sagt Swissmen-Direktor Dietrich.

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