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Arbeitsmarktdaten und Stress-Test treiben US-Börsen an

US-Börsen schliessen fester

US-Börsen schliessen fester

Kursgewinne bei Bank-Aktien und ermutigende Arbeitsmarktdaten haben den US-Börsen Auftrieb gegeben. Unterstützt wurden die Kurse zudem von Medienberichten, wonach einige US-Banken kein frisches Kapital benötigen.

Für ein Aufatmen bei den Anlegern sorgte auch der Bericht einer privaten Arbeitsagentur, wonach sich der Stellenabbau in den USA im April verlangsamt hat.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent bei 8512 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 8403 und 8518 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 1,7 Prozent auf 919 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging mit einen Plus von 0,3 Prozent bei 1759 Punkten aus dem Handel.

Am Donnerstag sollen die Ergebnisse des Stress-Tests der US-Regierung veröffentlicht werden. Anleger versprechen sich durch die Daten ein klareres Bild über den Zustand des Finanzsektors. Nach Medienberichten brauchen JPMorgan und Morgan Stanley kein frisches Kapital.

Der Bank of America diagnostizierte die Regierung nach Reuters-Informationen dagegen einen Kapitalbedarf von bis zu 34 Milliarden Dollar. Citigroup hat offenbar einen Bedarf von fünf Milliarden Dollar. Die Aktien von JPMorgan schlossen 6,9 Prozent fester, Bank of America gewannen 17,1 Prozent, Citigroup 16,6 Prozent.

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