Das ist der höchste Stand seit August 1998. Insgesamt hatten 15,7 Millionen Männer und Frauen in der Euro-Zone keinen Arbeitsplatz - gut drei Millionen mehr als vor einem Jahr.

Gestützt von anziehenden Exporten legte die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal dagegen um 0,4 Prozent zu, wie Eurostat weiter mitteilte. Damit ist die schwerste Rezession seit Gründung des Währungsraums zu Ende - im Frühjahr war die Wirtschaftsleistung noch um 0,1 Prozent gesunken.

Allerdings ist die Binnenwirtschaft nach wie vor schwach: Der Konsum sank um 0,1 Prozent, die Investitionen sogar um 0,8 Prozent. Wie tief der Einbruch immer noch ist, zeigt zudem der Vergleich mit dem Vorjahr: Hier liegt die Wirtschaftsleistung immer noch um 4,0 Prozent tiefer.