Die Arbeitslosigkeit bleibt im Währungsraum weiter deutlich höher als ein Jahr zuvor. Im Juli 2012 hatte die Quote nur bei 11,5 Prozent gelegen.

Die Entwicklung im Währungsraum klafft nach wie vor weit auseinander. Während sich die Arbeitsmärkte in Ländern wie Österreich (4,8 Prozent), Deutschland (5,3 Prozent) und Luxemburg (5,7 Prozent) weiterhin robust zeigten, leiden vor allem die Krisenstaaten Griechenland (27,6 Prozent im Mai) und Spanien (26,3 Prozent) unter einer sehr hohen Arbeitslosigkeit.

Eurostat schätzt, dass im Juli etwa 19,23 Millionen Menschen in der Eurozone arbeitslos waren. Gegenüber Juni fiel die Zahl der arbeitslosen Personen um 15'000. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen im Euroraum um rund 1,01 Millionen.