Die Arbeitslosenquote stieg innert Monatsfrist um 0,2 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mitteilte. Höher war die Arbeitslosenquote letztmals im März 1998 (4,6 Prozent).

Die um saisonale Effekte bereinigte Zahl der Arbeitslosen stieg innert Monatsfrist um 1378 auf 165'120. Die bereinigte Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Prozentpunkt auf 4,2 Prozent zu.

Die Arbeitslosenquote unter den 15- bis 24-Jährigen stieg von 5,3 auf 5,4 Prozent. Insgesamt waren 29'672 Jugendliche ohne Job.

Die SECO-Statistik zeigt zudem, dass vor allem Ausländer von der Arbeitslosigkeit betroffen sind. Deren Quote stieg von 8,1 auf 8,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote bei den Schweizern nahm von 3,0 auf 3,1 Prozent zu.

Insgesamt wurden im Dezember 234'359 Stellensuchende registriert, 8243 mehr als im Vormonat. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 2112 auf 10'824.

Im Jahresdurchschnitt betrug die Arbeitslosenquote 3,7 Prozent. Im Lauf des Jahres 2009 stieg die Zahl der Arbeitslosen wegen der Rezession insgesamt um über 50'000 Personen. Abgesehen vom Mai nahm die Zahl der Arbeitslosen Monat für Monat zu.

Für die Jahre 2010 und 2011 erwartet das SECO jeweils eine Quote von 4,9 Prozent. Das entspricht etwa 192'000 Arbeitslosen.

Der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung schliesst nach Schätzungen des SECO mit einem Aufwandüberschuss von 1,43 Mrd. Franken. 2008 hatte noch ein Ertragsüberschuss von 0,62 Mrd. Fr. resultiert. Die Schulden der Arbeitslosenversicherung erreichen damit 5,6 (Vorjahr: 4,1) Mrd. Franken.