Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote in der EU auf 18,3 Prozent gestiegen

Arbeitslosenquote in EU steigt

Arbeitslosenquote in EU steigt

In der Wirtschaftskrise ist die Zahl der jungen Arbeitslosen in der Europäischen Union deutlich gestiegen. In den 27 Mitgliedsländern waren in den ersten drei Monaten des Jahres knapp fünf Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos.

Das waren gut eine Million mehr als im ersten Quartal 2008, wie das EU-Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresvergleich um 3,7 Prozentpunkte auf 18,3 Prozent. Damit trifft die Krise junge Menschen deutlich härter als andere Bevölkerungsschichten.

In Spanien ist mehr als jeder dritte junge Mensch (33,6 Prozent) arbeitslos, in Italien fast jeder vierte (24,9 Prozent). Am niedrigsten war die Jugendarbeitslosigkeit mit 6 Prozent in den Niederlanden. Junge Männer waren in vielen Mitgliedsländern stärker betroffen als Frauen.

In der Schweiz lag die Jugendarbeitslosenquote in den Monaten Januar bis März zwischen 3,9 und 4,0 Prozent und war damit deutlich niedriger als in der EU. Allerdings wird Ende August mit einem Anstieg gerechnet, wenn Schul-, Lehr- und Studienabgänger auf den Arbeitsmarkt drängen.

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