Von April bis Juni verkaufte Apple mehr als 20,3 Millionen iPhone-Handys, fast 9,3 Millionen iPad-Tabletcomputer und knapp 4,0 Millionen Mac-Rechner, wie das Unternehmen am Dienstag im kalifornischen Cupertino bekanntgab.

Einziger Wermutstropfen waren die iPod-Musikspieler, deren Absatz weiter fiel und nunmehr 7,5 Millionen Stück betrug. Viele Apple-Fans hören ihre Songs inzwischen lieber über das iPhone. Geografisch gesehen entwickelte sich das Geschäft von Apple in Asien besonders positiv.

Apple ist derzeit so erfolgreich unterwegs wie kaum ein anderes Unternehmen. Zuletzt wirbelte der kalifornische Elektronikkonzern mit dem iPad den gesamten Markt durcheinander, nachdem ihm dies zuvor bereits mit dem iPhone und dem iPod gelungen war.

Nächstes Grossprojekt von Apple ist die iCloud. Mit diesem Dienst können die Nutzer ihre Daten, etwa Musikstücke, zentral auf grossen Internet-Rechnern speichern und von überall aus abrufen.

Aktienkurs auf Rekordhoch

Für Spekulationen über die Nachfolge an der Konzernspitze sorgt der Gesundheitszustand von Steve Jobs. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" vom Dienstag haben sich einzelne Apple-Verwaltungsräte mit Personalvermittlern getroffen, um auszuloten, welcher Manager in Jobs' Fussstapfen treten könnte.

Jobs nimmt seit Januar eine krankheitsbedingte Auszeit. Es ist unklar, was ihm fehlt. Der 56-Jährige wird im Tagesgeschäft derzeit von seinem langjährigen Weggefährten Tim Cook vertreten, der auch als aussichtsreichster Nachfolger gilt.