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Apple hat das iPhone geschrumpft

Einst sollte ein iPhone allen passen. Nun hat der Kunde die Wahl.

Einst sollte ein iPhone allen passen. Nun hat der Kunde die Wahl.

Neu soll der Kunde zwischen drei verschiedenen Grössen wählen können. Und auch die iPad-Familie hat Zuwachs bekommen.

Es gibt Nutzer, die haben sich noch nicht von ihren alten iPhones getrennt, weil ihnen die neuen Modelle zu gross und unhandlich sind. Für sie hat nun Apple das iPhone SE lanciert. Das Gerät, das CEO Tim Cook gestern Abend am Firmenhauptsitz in Cupertino präsentierte, hat ein 4-Zoll-Display. Es ist also so gross wie das iPhone 5 aus dem Jahr 2012. Technisch ist es aber weitgehend auf dem Stand des iPhone 6S.

So ist das iPhone SE mit einem A9-Prozessor ausgestattet und soll so schnell sein wie das iPhone 6S. Es verfügt über eine 12 Megapixel-Kamera, einen Fingerabdrucksensor und einen NFC-Chip. Dieser Chip wird für den mobilen Bezahldienst Apple Pay gebraucht. (Der Dienst ist aber in der Schweiz noch nicht verfügbar und wurde gestern auch nicht angekündigt.) Nicht unterstützt wird die 3-D-Touch-Funktion, über die auf dem Display des iPhone 6S durch starkes Drücken spezielle Funktionen aufgerufen werden können.

Das iPhone SE kostet in der günstigsten Version mit 16 Gigabyte Speicher 479 Franken und ist in der Schweiz Anfang April erhältlich. Das neue Gadget gibt es in den vier Farben Silber, Grau, Gold und Roségold.

Kleiner, besserer Bruder

Auch das iPad Pro hat Apple geschrumpft. So gibt es nun eine Version mit einem 9,7-Zoll-Display. Die Grösse entspricht also jener des ersten iPads beziehungsweise des iPads Air 2, dem letzten Tablet dieser Grössenordnung von Apple aus dem Jahr 2014. Technisch ist es aber auf dem gleichen Stand wie das iPad Pro mit dem 12,9-Zoll-Bildschirm, das Apple letzten Herbst als Laptopersatz präsentierte. Man kann es mit einem Stift bedienen und eine Tastatur anstecken, die sich über einen sogenannten Smart Connector unmittelbar mit dem Gerät koppelt, ohne dass sie über Bluetooth verbunden werden muss.

Eine Funktion hat das neue iPad seinem grossen Bruder sogar voraus: Das sogenannte True Tone Display misst die Farbtemperatur der Umgebung und passt den Bildschirm an diese an. Das Display soll sich wie ein Blatt Papier verhalten, das etwa in gelblichem Licht wärmer wirkt als in bläulichem. Das neue iPad Pro ist Ende März in den USA für 600 Dollar erhältlich. Preis und Verfügbarkeit für die Schweiz sind noch nicht bekannt.

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