Unter dem Strich verdiente Apple im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 1,21 Mrd. Dollar und damit rund 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte 8,7 Prozent auf 8,16 Mrd. Dollar, wie Apple am Mittwoch nach Börsenschluss bekanntgab.

Der US-Konzern widerlegte damit Sorgen, die gesundheitsbedingte Auszeit seines charismatischen Chefs Steve Jobs könnte sich das Geschäft belasten. Der 54-Jährige pausiert seit Januar noch bis Jahresmitte wegen einer schweren Erkrankung. Er werde Ende Juni wieder zurückkehren, bekräftigte Finanzchef Peter Oppenheimer.

Apple verkaufte rund 3,8 Millionen iPhones und übertraf damit die Markterwartungen. Im Vergleich zu dem im Dezember abgeschlossenen Quartal war dies allerdings ein Rückgang, denn in dem Weihnachtsvierteljahr wurden noch 4,4 Millionen iPhones ausgeliefert.

Apple verkaufte gut 11 Millionen iPods im Quartal, ebenfalls mehr als erwartet. Bei den vergleichsweise hochpreisigen Mac-Rechnern ging es dagegen in einem generell schwachen Computermarkt erstmals seit Jahren um 3 Prozent auf 2,2 Millionen Stück runter.

Im dritten Quartal rechnet Apple mit einem Gewinn von 95 Cent bis 1 Dollar je Aktie. Für den Umsatz gab der Konzern die Spanne von 7,7 bis 7,9 Mrd. Dollar aus. Analysten erwarteten bislang im Schnitt einen Gewinn je Anteilschein von 1.12 Dollar sowie Erlöse in Höhe von 8,3 Mrd. Dollar.