Computer

Apple-Chef Steve Jobs kündigt neues Betriebssystem an

Apple hat bis anhin fast eine halbe Million iPads verkauft

Apple hat bis anhin fast eine halbe Million iPads verkauft

Apple hat seit der Markteinführung des iPads am vergangenen Samstag 450'000 der Tablet-Computer verkauft. Dies teilte der Chef des US-Computer- und Elektronik-Konzerns Steve Jobs bei einer Veranstaltung am Firmensitz in Kalifornien mit.

Bei der grössten US-Elektronikkette Best Buy sind die Geräte inzwischen ausverkauft, nur in den Apple-eigenen Läden sind noch einige wenige zu haben. Analysten hatten im Vorfeld der iPad-Premiere mit bis zu 700'000 verkauften Exemplaren allein am ersten Wochenende gerechnet.

Apple hatte die Euphorie aber bereits etwas gebremst. Nichtsdestotrotz war der Start in den Augen von Jobs ein Erfolg. Bis dato hätten die iPad-Nutzer 600'000 Bücher und 3,5 Millionen Zusatzprogramme - so genannte Apps - heruntergeladen, verriet er.

Inzwischen seien auch mehr als 50 Millionen iPhones verkauft worden, gab Jobs weiter bekannt. Er kündigte gleichzeitig ein neues Betriebssystem für das iPhone an. OS 4.0 werde die Fähigkeit besitzen, mehrere Apps gleichzeitig laufen zu lassen, erklärte er. Dieses sogenannte Multi-Tasking war von vielen Benutzern gefordert worden.

Apple verdient neben den Geräten auch an den Apps. Mehr als 185'000 der kleinen Zusatzprogramme sind zu haben. Nutzer haben bislang mehr als 4 Milliarden Mal zugeschlagen. Viele Apps sind gratis und deshalb besonders beliebt.

Um den Entwicklern und sich selbst dennoch zu einem Einkommen zu verhelfen, lässt Apple mit dem neuen Betriebssystem auch Werbung zu. Beim sogenannten iAd kassiert der Entwickler 60 Prozent der Erlöse, Apple zwackt 40 Prozent ab.

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