Davon sollen nicht nur die 250 000 Festangestellten profitieren, sondern auch die rund 100 000 Zeitarbeiter, die während des Weihnachtsgeschäfts für Amazon arbeiten, wie der Konzern mitteilte.

Zugleich wolle sich die Firma auch dafür einsetzen, dass der staatlich vorgeschriebene Mindestlohn von aktuell 7,25 Dollar pro Stunde angehoben werde, hiess es. "Wir haben unseren Kritikern zugehört, nachgedacht, was wir machen wollen, und beschlossen, dass wir die Bewegung anführen wollen", erklärte Jeff Bezos. In den USA schreiben mehrere Dutzend Bundesstaaten allerdings bereits Mindestlöhne über dem national festgelegten Wert vor.

Amazon machte keine Angaben zur bisherigen Höhe des firmeninternen Mindestlohns. In diesem Jahr hatte auch der Supermarkt-Riese Walmart - ein scharfer US-Konkurrenz von Amazon - seinen Mindestlohn von neun auf elf Dollar angehoben.

In Deutschland streitet Amazon seit Jahren mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi über einen Tarif für die Mitarbeiter der Logistikzentren. Ein Sprecher von Amazon Deutschland sagte der Zeitung "Welt", man werde in allen Ländern ausser den Vereinigten Staaten und Grossbritannien, wo der Mindestlohn ebenfalls erhöht wurde, die Situation weiter prüfen. 15 Dollar entsprechen aktuell 12,94 Euro.