Im vierten Quartal kletterte der Betriebsgewinn des eBay-Rivalen im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent auf 405 Millionen Dollar. Dank des wichtigen Weihnachtsgeschäft stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 21,27 Milliarden Dollar.

Amazon wuchs vor allem in renditestarken Geschäftsfeldern wie dem Handel mit E-Books. Nach den Worten von Konzern-Chef Jeff Bezos zog das Geschäft mit dem Reader Kindle im vergangenen Jahr um 70 Prozent an. Das klassische Buchgeschäft wuchs dagegen nur um fünf Prozent. "Das ist der Übergang, den wir erwartet haben", sagte Bezos.

Amazon fährt eine riskante Wachstumsstrategie: Günstige Preise, ein schneller und oft kostenloser Versand sowie neue Produkte sollen die Kunden anlocken. Das sichert Marktanteile gegenüber anderen Onlinehändlern und setzt die Konkurrenten mit stationären Läden unter Druck.

Gleichzeitig bekommt Amazon wegen der hohen Investitionen etwa in neue Logistikzentren sowie der mageren Gewinnspannen bei vielen Artikeln aber kaum etwas heraus.