Alu Menziken: Sorgen und Hoffen der Basis

Die AZ sprach mit Mitarbeitern der Firma in der Krise.

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Die AZ sprach mit Mitarbeitern der Firma in der Krise.

Die AZ sprach mit drei Mitarbeitern der Firma in der Krise.

Sie geben sich kritisch, aber auch kämpferisch und loyal: Drei der über 400 Alu-Mitarbeiter.
Gesundschrumpfen wollte sich die Metallverarbeiterin Alu Menziken in den letzten Jahren. Stattdessen ist sie nur geschrumpft. 50 Mitarbeiter des einst stolzen Oberwynentaler Vorzeigebetriebs müssen jetzt gerade wieder gehen. Immerhin wird auf einen Lohnabbau verzichtet.

Eine Mitarbeiterin und zwei Mitarbeiter haben sich bereit erklärt, hinzustehen und über ihre Sicht der Dinge öffentlich zu reden. Zum Beispiel Carola Hitz (24), deren Abteilung Aerospace eine Erfolgsbeteiligung versprochen wurde, die dann nicht kam, weil die Abteilung Extrusion rote Zahlen schrieb.

Oder Antonio Pitzalis (61), der erzählt, wie in den letzten Jahren nicht nur auf der Chefetage die Wechsel zunahmen, sodass immer mehr Ausschuss produziert wurde. Ein weiterer Mitarbeiter, der anonym bleiben will, bemängelt die Personalpolitik der Alu mit dem Motto: Auf der Strasse gibts noch viele günstige Leute.

Bei aller Angst und Kritik sagen die drei, sie arbeiteten gern hier, fühlten sich der Firma verpflichtet. Und hoffen auf ein baldiges Ende der Krise. (az)

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