Der Umsatzrückgang von rund 40 Prozent im laufenden Jahr im Vergleich zu 2008 zwinge das Unternehmen zu diesen Massnahmen, teilte Alu Menziken mit. Mit Kurzarbeit habe die Wettbewerbsfähigkeit und die Liquidität des Unternehmens nicht nachhaltig sichergestellt werden können. Alu Menziken führte in den vergangenen Monaten Kurzarbeit ein.

In der Verwaltungsratssitzung vom 26. August würden diese Massnahmen nach Abschluss des Konsultationsverfahrens mit den Arbeitnehmervertretern endgültig beschlossen, heisst es in der Unternehmensmitteilung weiter.

Die Gewerkschaft Unia lehnte in einer Mitteilung die Lohnreduktion ab und forderte eine seriöse Prüfung von Alternativen zum massiven Arbeitsplatzabbau. Diese Massnahmen seien nicht hinnehmbar.

Unia kritisierte im Weiteren, dass es die Geschäftsleitung der Alu Menziken Gruppe nicht für nötig gehalten habe, die Arbeitnehmervertretung und die Gewerkschaft eingehender über die aktuelle Situation zu unterrichten.

Das nun eröffnete Konsultationsverfahren solle genutzt werden, um Alternativen zu den Entlassungen zu prüfen. Für den kommenden Donnerstag hat die Gewerkschaft eine Betriebsversammlung einberufen.