Elektrizität

Alpiq mit weniger Gewinn und gehaltenem Umsatz im ersten Quartal

Stromproduzent Alpiq erzielt Gewinn

Stromproduzent Alpiq erzielt Gewinn

Die aus der Fusion von Atel mit EOS entstandene Stromgesellschaft Alpiq hat im ersten Quartal 2009 den Umsatz gehalten und das Betriebsergebnis gesteigert. Das Unternehmen hält daran fest, dass im Gesamtjahr die Ergebnisse von 2008 nicht zu erreichen sind.

Der Nettoumsatz fiel im ersten Quartal mit 3,6 Mrd. Fr. gleich hoch aus wie im Vorjahreszeitraum, wie Alpiq mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA) fiel mit 356 Mio. Fr. um 3,5 Prozent höher aus, auf Stufe EBIT betrug das Plus 4,1 Prozent auf 252 Mio. Franken. Wegen höheren Steuern war dagegen der Unternehmensgewinn rückläufig, er sank um 4,2 Prozent auf 158 Mio. Franken.

Zum erfreulichen operativen Resultat hätten in erster Linie das Handelsgeschäft (Trading), die Produktion in der Schweiz und in Zentraleuropa sowie positive Fremdwährungseffekte beigetragen.

Negativ wirkte sich das allgemein tiefe Preisniveau in den europäischen Märkten, der Ausfall von Gegenparteien und die höheren Kosten als Folge des Entscheids der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) aus.

Trotz des erfreulichen Starts werde es nicht möglich sein, die "hervorragenden" Ergebnisse von 2008 zu erreichen, wiederholt Alpiq frühere Aussagen zum Ausblick. Im Vorjahr hatte der Stromkonzern einen Gewinn von 733 Mio. Fr. ausgewiesen, der EBIT lag bei 1,001 Mrd. Franken.

Die rechtliche Zusammenführung von Atel und EOS habe am 1. Februar 2009 begonnen, heisst es in der Mitteilung weiter. Ziel sei es, die Integration der beiden Unternehmen bis 2010 vorzunehmen.

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