Energie

Alpiq mit höherem Quartalsgewinn trotz tieferem Umsatz

Jasmin Staiblin, CEO Alpiq, an der Bilanzpressekonferenz im März

Jasmin Staiblin, CEO Alpiq, an der Bilanzpressekonferenz im März

Der Energiekonzern Alpiq hat zu Jahresbeginn mehr verdient. Im ersten Quartal steigerte er den Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 20 aauf 65 Millionen Franken. Für die neue Alpiq-Chefin Jamin Staiblin ist es ein «solides Ergebnis»

Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um über die Hälfte auf 163 Mio. Franken, wie Alpiq bekanntgab. Die Erlöse lagen mit 2,4 Mrd. Fr. rund 1 Mrd. Fr. tiefer als im ersten Quartal 2011. Dies ist gemäss der Mitteilung auf das laufende Devestitionsprogramm zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die Stromkonzerne ihre Hochspannungsnetze per Anfang 2013 an die Netzbetreiberin Swissgrid übertragen hatten.

Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin sprach in der Mitteilung von einem "soliden Ergebnis". Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern dennoch mit einer weiteren Verschlechterung des operativen Ergebnisses, das schon 2012 unter dem Vorjahr gelegen hatte.

Alpiq kämpft mit sinkenden Strompreisen und den Veränderungen infolge des eingeleiteten Atomausstiegs. Nach einem weiteren Milliardenverlust im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Aufnahme eines Darlehens angekündigt.

Nun wurden Details der Finanzspritze veröffentlicht. Gemäss dem Communiqué vom Donnerstag haben die Schweizer Hauptaktionäre ein Hybriddarlehen im Umfang von 367 Mio. Fr. gezeichnet. Weiteres Geld will sich Alpiq über eine Anleihe am Markt beschaffen.

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