Unternehmenschef Klaus-Peter Röhler bezeichnete gemäss Communiqué vom Donnerstag das Geschäft im Niedrigzinsumfeld und in Zeiten volatiler Finanzmärkte weiterhin als schwierig, blickt aber verhalten optimistisch aufs Gesamtjahr.

Im Sachversicherungsgeschäft stiegen die Prämieneinnahmen um 0,2 Prozent auf 1,155 Mrd. Franken. Der Januarsturm "Andrea" und der Kälteeinbruch im Februar kosteten Allianz Suisse rund 15 Mio. Franken. Das Verhältnis der Schadenzahlungen und administrativen Kosten zum Prämienvolumen (Combined Ratio) sank indessen von 93,7 auf 93,4 Prozent.

Bei den Lebensversicherungen legte das Prämienvolumen um 4,3 Prozent auf 1,245 Mrd. Fr. zu. Die beiden Segmente Einzel- und Kollektivleben wuchsen dabei um jeweils über 4 Prozent. Die Nachfrage nach dem Berufsvorsorge-Paket der Allianz Suisse blieb vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen hoch.

Allianz Suisse gehört zum Münchner Weltkonzern Allianz. Dieser ist Europas grösster Versicherungskonzern und schrieb im ersten Quartal 2012 einen Gewinn von 1,4 Mrd. Euro.