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Alle Apps dank tiefen Dollar jetzt 10 Prozent günstiger

Apps für das iPhone und das iPad wurden letzte Nacht günstiger (Archiv)

Apps für das iPhone und das iPad wurden letzte Nacht günstiger (Archiv)

In der vergangenen Nacht hat Apple in verschiedenen Ländern den Umrechnungskurs dem Sinkflug des Euros und des US-Dollars angepasst. In der Schweiz freut dies sowohl Nutzer wie auch Entwickler. Beide kommen besser weg.

So schlägt ab sofort eine App bei Apple, welche vorher 1.10 Franken kostete, neu nur noch mit 1 Franken zu Buche. Damit reagiert der Konzern auf die stetig sinkenden Kurse des Euros oder des US-Dollars im Vergleich zum starken Franken.

Mit einem Schlag werden die Apps so um 10 Prozent günstiger. Mit der Preisrochade wurden die Rappenbeiträge abgeschafft und die Preise auf ganze Franken gerundet. Die Preisaktualisierungen erklären auch, warum der iTunes Store vergangene Nacht nicht mehr erreichbar war.

Auch Entwickler betroffen

Dies freut nicht nur die Nutzer von Apple-Anwendungen, denn auch Schweizer Entwickler profitieren von den Anpassungen. Bisher wurden deren Einnahmen zu einem festen Kurs in Euro ausbezahlt. Auch dies ändert sich: Sämtliche Erlöse aus den selbst programmierten Apps gibt es in Schweizer Franken.

Ein Wermutstropfen bleibt: Apple passt die Preise nicht den realen Währungskursen an. Mit dem tiefen Euro sollten die neuen Preise eigentlich noch kleiner ausfallen.

Andere Länder wird teurer

Nichts zu jubeln haben jedoch die iPhone-Besitzer in Mexiko, Norwegen oder Grossbritannien. Dort wurden die Preise letzte Nacht nach oben korrigiert.

Gerüchte um Hardwarepreise

Dies nährt gleichzeitig auch die Gerüchte für Preisanpassungen bei der Hardware. Das Portal «9to5Mac» hat bei Apple-Händlern nachgefragt und vermutet, dass im Verlaufe des heutigen Tages nebst preislichen Neuerungen sogar neue Hardware erscheinen wird.

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