Grund dafür war ein technisches Problem beim Umschalten der Speisewasserpumpen. Der Schutz von Mensch und Umwelt sei jederzeit gewährleistet gewesen, schreibt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) auf seiner Website.

Die Anlage befinde sich in einem sicheren Zustand. Der AKW-Betreiber habe die Aufsichtsbehörde ordnungsgemäss informiert. Das ENSI wird das meldepflichtige Vorkommnis, wie in solchen Fällen üblich, analysieren.

Das AKW ging erst am Montag nach einem längeren Unterbruch ans Netz. Es war Mitte September für die Jahresrevision abgeschaltet worden. Wegen des Austauschs von fehlerhaften Brennelementen dauerte der Produktionsunterbruch 41 Tage länger als zunächst geplant.

Die 24 Brennelemente, die gemäss Informationen des französischen Atomkonzerns Areva nicht den Spezifikationen entsprachen, wurden ersetzt. Der Austausch zog gemäss der Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) eine Neuberechnung der Kernauslegung nach sich.