Wirtschaft

Aktionäre der Axpo schlagen Dividende aus – trotz gutem Geschäftsjahr

Die Axpo besitzt und betreibt unter anderem das Kernkraftwerk Beznau. Der Konzern investiert aber vermehrt in die Stromproduktion durch erneuerbare Energieträger wie Wind und Sonne.

Die Axpo besitzt und betreibt unter anderem das Kernkraftwerk Beznau. Der Konzern investiert aber vermehrt in die Stromproduktion durch erneuerbare Energieträger wie Wind und Sonne.

Vor allem der Geschäftsbereich Handel und Vertrieb florierte bei der Axpo im letzten Jahr. Doch weil der Konzern immer noch mit niedrigen Strompreisen kämpft, werden heuer keine Dividenden ausgezahlt.

(gb.) Die Axpo hat ein gutes Betriebsjahr hinter sich. An der Generalversammlung wurde am Freitag der Jahresbericht und die Jahresrechnung des Stromkonzerns gutgeheissen. Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen lag bei 542 Millionen Franken und stieg damit um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Unternehmensergebnis nahm ebenfalls zu – von 131 Millionen auf 865 Millionen Franken. Laut einer Mitteilung des Unternehmens wurde im Geschäftsbereich Handel und Vertrieb ein Rekordergebnis erzielt.

Die Aktionäre verzichteten aber auf eine Auszahlung der Dividende. Sie begründeten dies unter anderem mit den tiefen Strompreisen. Weil die Strompreise in der Schweiz auf drei Jahre festgelegt sind, musste der Konzern 2019 noch immer die Preise von 2016 verbuchen. Seit 2016 sind die Strompreise aber angestiegen, wovon die Axpo erst in diesem Jahr profitieren kann. Ein weiterer Grund für das Ausschlagen der Dividende seien politische und wirtschaftliche Unsicherheiten, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

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