"Der Graben zwischen der Arbeitslosenrate der Weissen und der der Minderheiten ist seit Beginn der Krise tiefer geworden und wird noch tiefer werden", teilte Kai Filion, Autor der Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik (Economic Policy Institute), mit.

Dieser Studie zufolge wird die Arbeitslosigkeit bei den weissen Erwerbstätigen im dritten Quartal 2010 bei neun Prozent liegen, bei den Schwarzen wird sie 17,2 Prozent und bei den Hispaniern 13,9 Prozent betragen.

In den von der Rezession am schlimmsten betroffenen fünf Bundesstaaten Alabama, Illinois, Michigan, Ohio und South Carolina dürfte die Arbeitslosenrate der Schwarzen sogar über 20 Prozent steigen, erwartet Filion.

Trotz dieser trüben Aussichten fand eine zuvor veröffentlichte Studie des Pew Research Center heraus, dass die Afroamerikaner seit der Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten optimistischer in die Zukunft blicken als in den 25 vorangegangenen Jahren. Demnach schätzen 39 Prozent der Afroamerikaner, dass ihre Lage besser sei als vor fünf Jahren.