AFG bekam die einbrechenden Bau- und Technologiemärkte unmittelbar zu spüren, wie es in einer Mitteilung heisst. "Der drastische Einbruch liess sich durch die Fortschritte, die wir in anderen Marktsegmenten gemacht haben und durch die eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen nicht ausgleichen", kommentierte Edgar Oehler, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats.

Dennoch sei AFG mit dem Resultat zufrieden. Vor allem habe das Unternehmen seine Nettoverschuldung reduzieren und die Liquidität verbessern können. Im Vorjahr musste AFG Stellen abbauen und das Aktienkapital erhöhen.

In der grössten Division Heiztechnik und Sanitär fielen die Umsätze um 12,3 Prozent auf 566,8 Mio. Franken. Die Nachfrage in der Schweiz und in Deutschland blieb stabil, der britische Markt schrumpfte hingegen stark.

Markant brach der Umsatz in den beiden kleineren Divisionen Stahl und Oberflächentechnologie ein. Das schleppende Geschäft mit Druckmaschinen habe bei der Oberflächentechnologie zum Umsatzrückgang von 42,8 Prozent auf 50,8 Mio. Fr. geführt, teilte AFG weiter mit.

Bei der Stahltechnik gingen die Umsätze um 26,1 Prozent 123,3 Mio. Fr. zurück. AFG führt dies vor allem auf den kriselnden Automarkt und die Möbelbranche zurück. Mit Küchen und Kühlen setzte das Unternehmen 269,4 Mio. Fr. um (-7,3 Prozent), mit Fenster und Türen 376,7 Mio. Fr. (-1,5 Prozent).