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Adidas plant Milliardenumsatz in Russland bis 2013

Adidas setzt auf den russischen Markt

Adidas setzt auf den russischen Markt

Der Sportartikelkonzern Adidas setzt auf den Wachstumsmarkt Russland: Dort und in anderen früheren Sowjetrepubliken will das Unternehmen bis 2013 die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz knacken.

Ziel sei, den Erlös in der Region bis 2015 jährlich zweistellig zu steigern, kündigte Adidas am Montag auf einer Investorenveranstaltung in Moskau an. Vor allem steigende Einkommen und Konsumausgaben führten zu einer höheren Nachfrage nach Sportartikeln. Russland ist für den Konzern der wichtigste Markt in Europa und einer der grössten drei Märkte weltweit.

Das Unternehmen sei mit den Marken Adidas und Reebok klarer Marktführer in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), sagte Vorstandschef Herbert Hainer einer Mitteilung zufolge. Bis 2015 soll das Filialnetz in der Region auf mehr als 1200 eigene Läden ausgedehnt werden.

Fünf Milliarden mehr

Der Konzern ist ausserdem Ausrüster der russischen Fussballnationalmannschaft. Das Unternehmen hatte sich 2008 mit dem russischen Verband auf einen Zehnjahresvertrag geeinigt und zahlt Schätzungen zufolge bis zu 100 Mio. Euro, damit die Sbornaja in Trikots mit den drei Streifen aufläuft.

Ziel sei, den Umsatz im Gesamtkonzern bis 2015 auf 17 Mrd. Euro zu erhöhen. 2010 waren es 12 Mrd. Euro. Die Hälfte des gesamten Wachstums will das Unternehmen in Russland und der GUS sowie in Nordamerika und China erzielen.

Auch in Polen und der Ukraine, den Ausrichterländern der Fussball-Europameisterschaft 2012, will Adidas die Konkurrenz abhängen. So will die Gruppe spätestens 2015 Marktführer in Polen werden. In der Ukraine solle die Spitzenposition ausgebaut werden. Das Unternehmen ist offizieller Sponsor des Turniers.

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