"Wir beobachten seit Mitte August Woche für Woche eine Verbesserung", sagte De Maeseneire der Nachrichtenagentur SDA nach der Präsentation der Drittquartals-Ergebnisse. Für den extrem zyklischen Industriebereich hegt der seit Juni amtierende Konzernchef Zuversicht.

Stark abhängigig vom Konjunkturverlauf wie Personalvermittler allgemein sind, gingen die Umsätze zwischen Juli und September erneut zurück, allerdings weniger stark als zuvor: Mit 3,72 Mrd. Euro nahm Adecco 27 Prozent weniger ein als vor einem Jahr, der Gewinn reduzierte sich um 46 Prozent auf 90 Mio. Euro.

Mit beiden Werten übertrifft der Konzern die Analysten-Prognosen. Vor allem kehrt Adecco nach einem Halbjahresverlust von 124 Mio. Euro in die schwarzen Zahlen zurück. Über die ersten neun Monate des Jahres beträgt der Verlust dank der Drittquartals-Resultate noch 34 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 520 Mio. Euro im Vorjahr.

Adecco wolle sich weiter konsequent in Kostendisziplin üben, um die Margen zu stabilisieren. Im vierten Quartal seien deswegen noch einmal 35 Mio. Euro an Restrukturierungskosten notwendig. Gegenüber dem dritten Quartal 2008 hat der Konzern die Zahl der Vollzeitstellen per Ende September um 7600 auf 28'000 reduziert.