Stellenabbau

ABB streicht in Zürich 100 Stellen

Eingang eines ABB-Gebäudes in Zürich. (Archiv)

Eingang eines ABB-Gebäudes in Zürich. (Archiv)

In der ABB-Fabrik für gasisolierte Schaltanlagen in Zürich-Oerlikon kommt es zum Abbau von jeder vierten der aktuell 400 Stellen. «Die Kapazitäten werden sinken», bestätigt Remo Lütolf, Chef von ABB Schweiz, gegenüber der «Schweiz am Sonntag».

Zum Zeitpunkt machte er keine Angaben. Betroffen seien die rund 100 Temporärangestellten.

Die festangestellten Mitarbeiter sollen verschont werden. Unangetastet bleibt auch das weltweite Entwicklungszentrum für gasisolierte Schaltanlagen, das sich auf dem Werksgelände befindet.

Die Auslastung in Oerlikon ist gesunken, weil ABB in den vergangenen Jahren unter dem Schlagwort «Country for Country» andernorts mehrere Fabriken errichtet hat, in denen die gleichen Produkte hergestellt werden, darunter in Saudiarabien und Indien.

Kurz darauf folgten die ersten Aufträge im Gesamtwert von rund einer halben Milliarde US-Dollar aus diesen Ländern. Sie fehlen nun in Oerlikon.

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