Industrie

ABB schliesst Übernahme von österreichischer Bernecker + Rainer ab

ABB liegt im Bereich Industrieautomation hinter Siemens zurück. Mit der Übernahme von Bernecker + Rainer will der Konzern den Rückstand verringern. (Archiv)

ABB liegt im Bereich Industrieautomation hinter Siemens zurück. Mit der Übernahme von Bernecker + Rainer will der Konzern den Rückstand verringern. (Archiv)

ABB hat die milliardenschwere Akquisition des österreichischen Steuerungsherstellers Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik (B&R) abgeschlossen. Erst am Dienstag hatte die EU-Wettbewerbskommission der Übernahme grünes Licht erteilt.

Mit der Übernahme der österreichischen Firma will der Schweizer Technologiekonzern den Rückstand auf den grossen deutschen Rivalen Siemens verkürzen, der die Nummer eins in der Industrieautomation ist. ABB hatte die Übernahme im April angekündigt, ohne einen Kaufpreis zu nennen.

Analysten schätzen, dass ABB 1 bis 2 Milliarden Dollar auf den Tisch legte. Die Transaktion sei vollständig mit Barmitteln finanziert und werde sich voraussichtlich bereits im ersten Jahr positiv auf den operativen Gewinn je Aktie auswirken, schreibt ABB in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Weiter bekräftigte ABB die Wachstumsstrategie für B&R und nannte ein mittelfristiges Umsatzziel von über 1 Milliarden Dollar . Die Investition in ein neues B&R-Zentrum für Forschung und Entwicklung unterstreiche die Absicht zum Ausbau der Geschäftsaktivitäten.

B&R werde zur neuen globalen ABB-Geschäftseinheit "Maschinen- und Fabrikautomation" und Teil der Division Industrieautomation, wie es weiter heisst. Die Geschäftsaktivitäten von ABB mit speicherprogrammierbaren Steuerungen werden bei B&R angesiedelt.

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