Die Aargauische Pensionskasse (APK) hat im ersten Halbjahr 2010 einen leichten Anlageverlust verbuchen müssen. Die erzielte Performance beträgt minus 0,4 Prozent. Im vergangenen Jahr wies die APK eine Performance von 11,1 Prozent aus.

Ursache: Rezessionsängste und Staatsschuldenkrise

Die Staatsschuldenkrise und die Rezessionsängste prägten das zweite Quartal und führten zu Kurseinbrüchen an den Aktien- und Rohstoffmärkten, wie die APK am Montag mitteilte. Auch der starke Schweizer Franken habe sich negativ auf die Performance ausgewirkt.

Tiefe Zinsen bereiten Sorgen

Die APK geht nach eigenen Angaben mit einer leichten Abschwächung der Konjunktur aus. Es werde jedoch nicht mit einem erneuten Rückfall in eine Rezession gerechnet. Sorgen bereiten würden die tiefen Zinsen.

Bei der APK sind die Aargauer Staatsangestellten und Lehrpersonen versichert. Insgesamt 180 Arbeitgeber, darunter viele Gemeinden, sind der Pensionskasse angeschlossen. Mehr als 26'000 Personen sind versichert, hinzu kommen 7900 Renterinnen und Rentner. (SDA)