Hannover Messe

Aargau an Hannover Messe – Urs Hofmann trifft Schweizer Botschafter

Hannover Messe: Urs Hofmann, Regierungsrat Kanton Aargau, Christian Blickenstorfer, Schweizer Botschafter in Berlin, Martin Maier, Leiter der Handelsabteilung der Botschaft in Berlin. (v.l.)

Urs Hofmann in Hannover

Hannover Messe: Urs Hofmann, Regierungsrat Kanton Aargau, Christian Blickenstorfer, Schweizer Botschafter in Berlin, Martin Maier, Leiter der Handelsabteilung der Botschaft in Berlin. (v.l.)

Vom 20. bis 24. April 2009 präsentieren über 6150 Aussteller aus 61 Ländern an der Hannover Messe die Leistungsstärke und Innovationskraft der Industrie. Darunter befinden sich auch sechzehn Aargauer Unternehmen. Regierungsrat Urs Hofmann besuchte am Mittwoch die Messe.

Die Hannover Messe ist die grösste Industrie-Ausstellung der Welt. In Zusammenarbeit mit dem Paul Scherrer Institut (PSI), der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und dem TECHNOPARK® Aargau präsentiert sich der Kanton Aargau an der Veranstaltung als herausragender Forschungs- und Technologiestandort der Schweiz. Der Auftritt erfolgt laut Mitteilung des Departementes Volkswirtschaft und Inneres unter dem Slogan «Aargau - Ein starkes Stück Schweiz» und wird von der Standortmarketing-Organisation Aargau Services des Kantons und der Osec Business Network unterstützt.

Spitzenprodukte aus dem Kanton Aargau

Höhepunkt der Messe aus Aargauer Sicht war das Treffen von Regierungsrat Urs Hofmann mit dem schweizerischen Botschafter in Berlin, Christian Blickenstorfer, und Martin Maier, Leiter der Handelsabteilung der Botschaft in Berlin.

Auf ihrem Rundgang liessen sie sich von verschiedenen Aargauer Unternehmen sowie beteiligten Institutionen ausgewählte Spitzenprodukte aus Forschung und Entwicklung zeigen. So präsentiert das Paul Scherrer Institut seinen selber entwickelten «DRS4 Chip», der im Vergleich zu den herkömmlichen digitalen Oszilloskopen viel kostengünstiger und kleiner ist.

Die Fachhochschule stellt Exponate mit mikro- und nanostrukturierten Oberflächen des Instituts für nanotechnische Kunststoff-Anwendungen aus. Das Institut für Thermo- und Fluid-Engineering führt Beispiele von Bauteilen vor, die mit der Wasserstrahl-Technologie bearbeitet wurden.

Internationale Kontakte in schwierigen Zeiten

Regierungsrat Urs Hofmann bezeichnete den Aargauer Auftritt als äusserst attraktiv. Die Messe zeige die Innovationsfähigkeit des Kantons und der Aargauer Wirtschaft dank dem Netzwerk der etablierten Unternehmen mit der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung und Startup-Firmen. Die an der Messe geführten Gespräche hätten gezeigt, dass der Kanton Aargau auch auf internationalem Parkett ein gefragter Standort sei und sich die Aargauer Unternehmen mit ihren Produkten bestens präsentierten.

Regierungsrat Hofmann unterstrich, dass ein guter Auftritt des Wirtschaftsstandorts Aargau und die Präsenz von Aargauer Unternehmen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig seien für den Kanton. Er habe zudem festgestellt, dass die Beziehungen zu Deutschland trotz Rezession und Steuerstreitigkeiten gut seien. Entscheidend sei in Zukunft, welche Vorzüge der Aargau als Forschungs- und Werkplatz anzubieten habe.

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