Der Airbus A380 wollte am Mittwoch gegen 8 Uhr auf Piste 14 landen. Der Pilot brach das Manöver ab und startete die Maschine durch. Der Grund dafür sei ein Problem an Bord des Flugzeuges gewesen, teilte Skyguide am Donnerstag in einem Communiqué mit. Dieses bezieht sich auf einen Bericht, der im "Blick" erschien.

Bei der Fluggesellschaft selbst gibt man sich bedeckt. "Der Pilot hat sich wegen des starken Nebels entschieden, nicht in Zürich zu landen, sondern nach Frankfurt zu fliegen", sagte Sprecherin Louise Kaben auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Angaben zur Anzahl Passagiere an Bord wollte Kaben keine machen.

In Frankfurt mussten die Passagiere im Flugzeug bleiben, da gemäss Kaben die Verspätung sonst noch grösser gewesen wäre. Die Maschine flog nach der Landung in Deutschland zurück nach Zürich und setzte kurz vor halb Zwölf in Kloten auf.

Bisher habe es mit dem neuen Airbus A380 der Singapore Airlines keine Zwischenfälle gegeben. "Bei jedem Flugzeug kann es einmal Komplikationen geben", sagte Kaben. Der neue Airbus war in die Schlagzeilen geraten, nachdem eine Maschine der australischen Fluggesellschaft Qantas letzten November wegen eines Triebwerkbrandes notlanden musste.