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72-Millionen-Deal: Novartis sucht Vasellas Verräter

Novartis sucht den Verräter des 72-Millionen-Deals von Daniel Vasella.

Novartis sucht den Verräter des 72-Millionen-Deals von Daniel Vasella.

Der Verrat des Geheimkontos von Novartis, über das Ex-Präsident Daniel Vasella während sechs Jahren bis zu 72 Millionen Franken ausbezahlt werden sollten, ruft die Juristen auf den Plan.

Gemäss Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» bereitet der Pharmakonzern eine Strafanzeige gegen Unbekannt oder die Bankchefs vor. «Novartis prüft die rechtlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit der bekannt gewordenen Indiskretion», bestätigt Sprecher Satoshi Sugimoto. Damit will Novartis herausfinden, wer dem Finanzportal «Inside Paradeplatz» die Existenz des 2010 eröffneten Kontos bei der St. Galler Privatbank Wegelin (heute Notenstein) bekannt gegeben hat.

Der Täter muss mit einem Strafverfahren wegen Verletzung des Bankgeheimnisses rechnen. Novartis-Chefjurist Felix Ehrat ist zurzeit daran, die Erfolgschancen auszuloten. «Novartis wird zu gegebener Zeit in Abwägung aller relevanten Gesichtspunkte, insbesondere auch der Erfolgsaussichten, entscheiden», sagt Sugimoto dem „Sonntag". «Wenn wir gesicherte Informationen oder eine Anzeige haben, werden wir tätig», sagt der oberste Staatsanwalt des Kantons St. Gallen, Thomas Hansjakob.

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