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60 Prozent der Entlassenen bei Merck Serono haben Lösung

Protestierende Merck Serono-Angestellte: Viele haben Arbeit gefunden (Archiv)

Protestierende Merck Serono-Angestellte: Viele haben Arbeit gefunden (Archiv)

Gut 60 Prozent der 2012 bei Merck Serono in Genf Entlassenen haben eine neue Lösung gefunden. Anfang Januar waren 136 Gekündigte arbeitslos gemeldet, wie der deutsche Pharmakonzern am Mittwoch mitteilte.

Gemäss der Medienmitteilung fanden 750 ehemalige Merck-Serono-Angestellte eine Lösung. 280 von ihnen kamen im Unternehmen selbst unter, 170 in der Schweiz und 110 im Ausland (Deutschland und USA).

390 Entlassene fanden eine neue Stellen bei anderen Arbeitgebern. Unter ihnen sind 38, die bei einem aus dem Beschäftigungsplan im Umfang von 37 Mio. Fr. entstandenen Start-Up-Unternehmen arbeiten. 80 Ex-Angestellte gingen in die Frühpension.

Neben den 136 in der Schweiz oder im benachbarten Frankreich arbeitslos Gemeldeten setzten die übrigen Entlassenen ihre Arbeit bei Merck Serono fort. Der Standort in Genf schliesst im Juni definitiv.

Das Unternehmen versicherte, sich weiterhin im die Stellensuchenden zu kümmern. Für 2013 zeigten seien erste positive Tendenzen auszumachen.

1000 Stellen in zwei Kantonen

Gemäss François Naef, dem Verwaltungsratspräsidenten von Merck-Serono, gehen die Arbeiten der von den Genfer Behörden geleiteten Task Force zum Aufbau eines Biotechnologie-Zentrums weiter.

Die von Genf in den Kanton Waadt ausgelagerten Angestellten würden künftig in einem Neubau in Aubonne nahe beim heutigen Standort arbeiten. Der Bau habe im Januar begonnen und werde Mitte 2014 beendet sein. Bis dahin würden die Angestellten in Coinsins und Eysins arbeiten.

Merck Serono behält in der Schweiz an den Standorten in der Waadt und im Kanton Zug rund 1000 Stellen.

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