Umwelt

492 Kilo Abfall pro EU-Bürger - 703 Kilo Müll pro Schweizer

703 Kilo Siedlungsabfall produzierte 2018 jeder Einwohner und jede Einwohnerin der Schweiz im Schnitt. Das sind nur vier Prozent weniger als im Rekordjahr 2008. In ganz Europa produzierten 2018 nur Dänemark und Norwegen noch mehr Müll als die Schweiz (Symbolbild)

703 Kilo Siedlungsabfall produzierte 2018 jeder Einwohner und jede Einwohnerin der Schweiz im Schnitt. Das sind nur vier Prozent weniger als im Rekordjahr 2008. In ganz Europa produzierten 2018 nur Dänemark und Norwegen noch mehr Müll als die Schweiz (Symbolbild)

Die Schweiz gehört zu den führenden Produzenten von Siedlungsabfall in Europa: 703 Kilo Müll fallen im Schnitt jährlich auf jeden Bewohner. Nur Dänemark und Norwegen werfen noch mehr weg. Der EU-Durchschnitt beträgt 492 Kilo.

Das sind fünf Prozent weniger als im Rekordjahr 2008, wie Eurostat, das Statistische Amt der EU, am Donnerstag mitteilte. Der Befund deckt sich ungefähr mit dem, welcher das Bundesamt für Statistik (BFS) für die Schweiz errechnet hat: 733 Kilogramm Siedlungsabfall warf jeder Einwohner der Schweiz 2008 im Schnitt im Jahr weg, seither ist die Menge um vier Prozent gesunken.

Um wegwerfen zu können muss man erstmal haben. Deshalb liegt das arme Land Rumänien - wie in vielen EU-Statistiken - am Ende der Liste: Gerade einmal 271 Kilo Siedlungsabfall produziert dort jede/r jährlich im Schnitt. Am zweitwenigsten werfen die Polen weg (329 Kilo), am drittwenigsten die Tschechen (351 Kilo).

Der grösste Müllproduzent in Europa ist Dänemark mit 766 Kilo, gefolgt von Norwegen mit 739. Danach folgt die Schweiz und dahinter lange nichts. Auf dem vierten Platz liegt Island mit 656 Kilo, gefolgt von Malta (640), Zypern (637) und Deutschland (615).

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