Kanton Baselland

47 Millionen mehr an Uni aus den beiden Basel

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Der Kanton Baselland will seinen Globalbeitrag an die Universität Basel von aktuell 134,6 Millionen Franken bis ins Jahr 2013 schrittweise anheben auf neu 156,7 Millionen Franken.

Im Gleichschritt wird auch Basel-Stadt die Leistungen an die Uni von derzeit 132,5 auf 157,3 Millionen Franken steigern. Das gemeinsame jährliche Engagement wird sich ab 2013 im Vergleich zu heute demnach um 47 Millionen Franken erhöhen. Das jedenfalls planen die beiden Bildungsminister, die Regierungsräte Urs
Wüthrich und Christoph Eymann. Die beiden Basel werden innerhalb von fünf Jahren (2009 bis 2013) zusammen den Uni-Betrieb mit 1,2 Milliarden Franken mittragen.

Wie im Staatsvertrag so vorgesehen nähern sich damit die Beiträge, die jeder Kanton überweist, schrittweise an. Zahlt heute Baselland wegen der höheren Zahl Studierender noch 50,4 Prozent, so wird der Anteil an das gemeinsame Globalbudget für 2013 noch 49,9 Prozent betragen.

Wüthrich nennt drei Gründe, weshalb seines Erachtens dieses Budget, das um fast 18 Prozent erhöht wird, unumgänglich ist: Die steigende Zahl der Studierenden in Basel führe zu höheren Betriebskosten, bei den Bauten und Einrichtungen müsse dringend nachgerüstet werden, und schliesslich müsse auch die Exzellenz verbessert werden. Will heissen: Die Studierenden sollen in Basel eine bessere Betreuung erhalten, indem etwa die Qualität und Quantität bei den Professuren erhöht werden.

«Für die Wirtschaftsregion stellt die Universität Basel einen herausragenden Wirtschaftsfaktor dar», rechtfertigen die beiden Bildungsdirektoren in einer gemeinsamen Mitteilung ihre geplante Erhöhung. Dieser Zuschuss soll der Uni Basel im Wettstreit unter den Hochschulen international «einen Platz in den vorderen Rängen» sichern.

Wüthrich weiss, dass sein Vorschlag mit den 22 Millionen Mehrbelastung im Parlament nicht nur mit Applaus aufgenommen wird. Er schöpft aber Zuversicht aus der Baselbieter Uni-Abstimmung, als vor nunmehr zwei Jahren vier von fünf Baselbietern Ja gesagt haben zu einer gemeinsamen Uni-Trägerschaft. «Die Frage ist nicht, ob wir uns diese Erhöhung leisten können», sagt Wüthrich, «wir können es uns schlicht nicht leisten, uns dies nicht zu leisten.» (jg)

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