Der Nettogewinn erhöhte sich von April bis Juni um zehn Prozent auf 8,87 Milliarden, wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Für den Windows-Anbieter Microsoft zahlt sich die Neuausrichtung auf das Cloud-Geschäft bereits seit längerem aus. Im abgelaufenen Quartal verzeichnete das wichtigste Microsoft-Angebot in diesem Bereich, Azure, ein Umsatzplus von 89 Prozent.

Mit Azure ist der US-Konzern bereits zur Nummer zwei im Markt hinter AWS von Amazon aufgestiegen. Beide stellen zum einen Rechenkapazitäten in der Datenwolke bereit und liefern damit ihren Kunden eine Plattform, über die diese ihre IT abwickeln können. Zum anderen verkaufen sie die dafür nötige Software. Dies rentiert sich, da immer mehr Firmen aufgrund der höheren Flexibilität und geringeren Kosten auf eigene Rechenzentren verzichten und sich stattdessen bei AWS, Azure oder Nachzügler Google anmelden.

Die Tochter Linkedin steigerte die Erlöse um starke 37 Prozent. Insgesamt übertrafen die Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten klar.