Darauf hat sich die Fenaco mit ihren Sozialpartnern, der Personalkommission sowie den Gewerkschaften Syna und Unia geeinigt, wie der Konzern und die beiden Gewerkschaften am Donnerstag mitteilten.

Mit der generellen Erhöhung für Mitarbeitende mit tiefen Einkommen solle vor allem die grosse Belastung durch die steigenden Krankenkassenprämien ein Stück weit ausgeglichen werden, schreibt die Unia.

Fenaco anerkenne die Dringlichkeit einer generellen Lohnerhöhung für Angestellte im Tieflohnsektor, schreibt die Syna und fordert ihre Mitstreiter im Detailhandel und in der Nahrungsmittelindustrie auf, mit ihren Lohnerhöhungen den gleichen Takt anzuschlagen.

Der Mindestlohn bleibt bei 3800 Franken pro Monat, wie die Landi mitteilte. Bei den 20 Landi, an denen die Fenaco eine Mehrheitsbeteiligung hält, wird zudem die Wochenarbeitszeit mit einigen Ausnahmen von 44 auf 43 Stunden gesenkt.

Insgesamt arbeiten fast 10'000 Mitarbeitende für die Agrargenossenschaft, zu der unter anderem der Detailhändler Volg, der Tankstellenbetreiber Agrola, der Getränkehersteller Ramseier, die Futtermittelherstellerin UFA sowie die IT-Firma Bison gehören. Davon sind rund 5800 dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt.