Eine Auswahl der Erfahrungen, die Barbara Henze im TalkTäglich» schilderte.

Tele Züri

«TalkTäglich»
Rettungssanitäterin über ihre Arbeit während der Pandemie: «Die Aggression hat zugenommen»

Die Einsätze wegen Covid-19 häufen sich und bringen die Zürcher Rettungsdienste an ihre Grenzen. Der Transport der teils hochansteckenden Patienten und das Suchen nach freien Spitalbetten belasten das Personal zusätzlich. Von ihrer Arbeit an der Front berichtet die Rettungssanitäterin Barbara Henzen im «TalkTäglich».

Drucken

Barbara Henze ist Leiterin des Rettungsdienstes des Spitals Uster im Kanton Zürich und erlebt in ihrer Funktion die Pandemie hautnah an der Front mit. Damit ist sie immer wieder auch mit dem Virus konfrontiert. «Es ist unser Job, wir müssen damit umgehen können», sagt sie im «TalkTäglich» nüchtern. Es mache aber auch Angst. «Der Respekt ist gross. Keiner will daran erkranken.»

Sie erlebe aber, dass die Pandemie die gesellschaftliche Haltung gegenüber Rettungssanitätern verändert. «Der Anstand gegenüber dem Rettungsdienst leidet manchmal», so Henzen. Die Aggression in der Bevölkerung habe zugenommen, die Toleranz und die Geduld aber abgenommen. Das merke sie etwa, wenn Patienten nicht in das Spital geliefert werden, das sie wollten, weil es die Bettensituation nicht erlaubte. «Die Leute verstehen das dann nicht und finden es daneben. Das hatten wir früher nicht.» (gue)

Schauen Sie die ganze Sendung hier:

Tele Züri

Aktuelle Nachrichten