Die besten Aussagen der beiden Politiker im «TalkTäglich».

Tele Züri/gue

«TalkTäglich»
Kühlen Kopf bewahren oder Massnahmen verschärfen? Balthasar Glättli und Alfred Heer diskutieren sich in eine Sackgasse

Die Corona-Fallzahlen explodieren wegen Omikron. Trotzdem will der Bundesrat keine neuen Massnahmen ergreifen. Neben der Überlastung der Spitäler sehen Experten auch unsere Infrastruktur in Gefahr. Muss die Quarantänezeit jetzt verkürzt werden und braucht es sogar lokale Schliessungen? Die kontroverse Diskussion zwischen Grünen Nationalrat Balthasar Glättli und SVP Nationalrat Alfred Heer im «TalkTäglich».

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Soll der Bundesrat angesichts der hohen Infektionszahlen handeln? Gemäss Grünen Nationalrat Balthasar Glättli ja. Im vergangenen «TalkTäglich» schlägt er weniger einschneidende Massnahmen als Schliessungen von Geschäften vor, etwa die Einführung von FFP2-Masken vor. «Mir kommt es vor, als würden wir auf einen Abgrund rasen und wir diskutieren darüber, ob wir auf 30 oder 20 km/h reduzieren sollen», so Glättli. Angesichts der hohen Personalausfälle in der Wirtschaft und dem Gesundheitswesen müsse man handeln.

SVP-Nationalrat Alfred Heer jedoch empfiehlt kühlen Kopf zu bewahren und nimmt das Infektionsgeschehen in Grossbritannien als Beispiel, wo die Infektionszahlen wieder rückläufig seien. «Wir müssen aufhören mit dieser Angstmacherei, das ist auch nicht gut für die Psyche der Menschen», so der Politiker im «TalkTäglich». Er plädiert dafür, dass der Zivildienst und das Militär bei allfälligen Personalengpässen einspringen. Er hoffe denn auch, dass der Bundesrat keine weiteren Massnahmen beschliessen wird. «Die Leute sind nicht mehr bereit, das nochmals mitzumachen.» (gue)

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