Bauern im Fricktal bringen von ihrer Ernte ins Trockene, was noch zu retten ist.

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Einbussen wegen Wetter
Vor Gewitter: Aargauer Bauern versuchen Ernte ins Trockene zu retten

Eine knappe Woche hat uns Hoch «Dana» endlich ein wenig Sonne geschenkt. Doch schon am Samstag soll ein Gewitter der Schönwetterphase ein Ende bereiten. Die Landwirte arbeiten deshalb auf Hochtouren, damit sie ihr Getreide noch vorher vom Feld holen können.

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Bis zu 20 Stunden am Tag wird derzeit geerntet, vom morgen früh bis Mitternacht. Denn es zählt jede Minute: So können die Landwirte wenigstens einen Teil ihrer Ernte noch retten. Wegen des Dauerregens mussten sie bisher ohnehin schon Einbussen verzeichnen.

Diese Woche war das Wetter wenigstens für ein paar Tage trocken. Doch das Zeitfenster schliesst sich: Schon am Samstag setzt ein Gewitter dem Sommer erneut ein jähes Ende.

Bevor es so weit ist, geben die Bauern im Fricktal nun Vollgas. «Wächst der Weizen aus, dann kann man ihn nicht mehr zum Brotbacken gebrauchen. Das ist natürlich auch eine finanzielle Einbusse», sagt Lohnunternehmer Roger Apolloni.

Doch auch wenn der Weizen rechtzeitig im Trockenen landet, zeigt sich schon jetzt, dass die Qualität nicht so hoch ist wie in anderen Jahren. Rund 40 Prozent kann nur noch als Tierfutter verwendet werden.

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