Die Brüder Bertschi aus Zufikon bei «Die Höhle der Löwen».

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«Die Höhle der Löwen»
Drei Aargauer Brüder wollen mit Heuschrecken unser Essen nachhaltiger machen – und brauchen dazu einen «Löwen»

Mit den Heuschrecken-Zuchtboxen von «SmartBreed» sollen landwirtschaftliche Betriebe in Zukunft ihr eigenes Futter nachhaltig herstellen können. Für diese Idee suchten drei Brüder aus Zufikon in der Sendung «Die Höhle der Löwen» einen grosszügigen Investor.

Gülpinar Günes
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Mit einer automatisierten Heuschreckenzucht den biologischen Fussabdruck von Tierfutter verringern: Das ist die Idee der drei Brüder Christoph, Adrian und Patrick Bertschi aus Zufikon. Gemeinsam haben sie das Unternehmen «SmartBreed» gegründet und wollen in der Sendung «Die Höhle der Löwen» einen Investor für ihre Idee begeistern. Ihr Kapitalbedarf: 100'000 Franken für 2 Prozent Firmenanteil.

Die Idee der Aargauer Jungunternehmer findet bei den Investoren Anklang – und sie ist simpel: Landwirte sollen in Zukunft das Futter für ihre Tiere selber produzieren können, ohne auf ausländisches Soja angewiesen zu sein. Damit sollen Produkte wie Eier oder Fleisch nachhaltiger werden. Dafür haben die drei Brüder einen vollautomatischen Zuchtkasten für Heuschrecken entwickelt, mit welchem landwirtschaftliche Betriebe die Tiere selber heranziehen und verfüttern können. Dazu braucht es lediglich Trockenfutter, das aus Nebenprodukten der Bierbrauerei oder der Saftherstellung erzeugt wird.

Die Brüder (v.l.) Adrian, Patrick und Christoph Bertschi mit Investor Jürg Schwarzenbach.

Die Brüder (v.l.) Adrian, Patrick und Christoph Bertschi mit Investor Jürg Schwarzenbach.

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Die jungen Unternehmer konnten den Investoren bereits erste Erfolge vorweisen, etwa die Zusammenarbeit mit dem Zoo Basel, dem sie 33 ihrer Zuchtboxen verkaufen konnten. Drei ihrer Boxen stehen auch schon in landwirtschaftlichen Betrieben. Das überzeugte drei der fünf «Löwen» genug, um den jungen Männern ein Angebot zu machen. Das Rennen machte schliesslich das Angebot vom «Löwen» Jürg Schwarzenbach, Unternehmer und Grossinvestor: Er investiert 300'000 Franken in die junge Firma für 10 Prozent Firmenanteile.

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