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Brauereien in der Krise
«Es war kein gutes Jahr»: Auch die Wettinger Lägerebräu AG schreibt wegen Corona noch immer hohe Verluste

Wegen der Corona-Einschränkungen konnten viele Bierbrauer weniger Gerstensaft absetzen. Zusätzlich hat das schlechte Wetter die Lust auf Bier geschmälert. Für die Branche ist aber Hopfen und Malz noch nicht verloren.

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Der Schweizer und die Schweizerin tranken dieses Jahr 100 Millionen Stangen weniger als noch kurz vor Corona im Braujahr 2018/19. Das gab am Dienstag der Schweizer Brauereiverband bekannt. Die geschlossene Gastronomie und abgesagte Feste und Festivals seien Gründe dafür, sagt Nicolo Paganini, Präsident des Verbands, gegenüber TeleM1.

Auch bei der Lägerebräu in Wettingen sei ein Drittel des Umsatzes weggebrochen. «Es war kein gutes Jahr», sagt Verkaufsleiter Micha Schmid. Zum Glück komme noch ein Teil der Einnahmen über den Detailhandel. Laut dem Verband sei es trotz der miesen Zahlen zu keinem Konkurs gekommen. Doch die Reserven vieler kleiner Brauereien seien langsam aber sicher aufgebraucht. (gue)

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