Aarau/Zofingen
Warum diesen Sommer Glacés für die Forschung dahinschmelzen

In gewissen Aargauer Städten sieht man wahrscheinlich bald mehr Leute mit einer tropfenden Glacé als sonst. In erster Linie nicht wegen des warmen Sommerwetters, sondern für ein Forschungsprojekt.

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Schmelzende Glacés sollen helfen, Hitzeinseln zu identifizieren.

Tele M1

Für das Projekt «3-2-1-heiss!» werden dieses Jahr Glacés geschmolzen. Das Experiment startet im August in den Städten Aarau und Zofingen. Für das Projekt wird jeweils eine Raketenglacé geschmolzen und fotografisch festgehalten, wie die Glacé nach einer bestimmten Zeit in der Sonne aussieht.

Anmelden kann man sich noch bis am 9. August. Das Foto kann man dann den Organisatoren zuschicken oder mit dem Hashtag #3-2-1-heiss! versehen, erklärt Claudia Weik von catta.ch gegenüber Tele M1. Zudem solle man schreiben, wie lange die Glacé zum Zeitpunkt des Fotos schon in der Sonne stand.

Ziel des Projekts: Die Forscher wollen sogenannte Hitzeinseln identifizieren, also Plätze, an denen es sehr viel heisser ist als in der Umgebung. Eine andere Möglichkeit, am Projekt teilzunehmen, bietet sich durch die regelmässige Temperaturaufzeichnung an bestimmten Orten mit einem Messgerät. Vom 16. bis zum 28. August sollen so die Bewohnerinnen und Bewohner der teilnehmenden Städte an verschiedenen Plätzen die Lufttemperaturen und festhalten, diese werden in einem zentralen Dokument gespeichert. Zusätzlich wird auch die gefühlte Temperatur notiert. (kob)