Lohnverhandlungen
Zürcher Vereinigte Personalverbände fordern 1,6 Prozent mehr Lohn

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) verlangen für 2013 eine Erhöhung der Lohnsumme von mindestens 1,6 Prozent, wie sie am Freitag mitteilten. Die Kantonsangestellten hätten in den letzten Jahren Verluste hinnehmen müssen.

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Zürcher Vereinigte Personalverbände fordern 1,6% mehr Lohn (Symbolbild)

Zürcher Vereinigte Personalverbände fordern 1,6% mehr Lohn (Symbolbild)

Keystone

Allein der Teuerungsrückstand mache mehr als sieben Prozent aus, heisst es in der Mitteilung. Zudem müssten die rund 38'000 Kantonsangestellten beim heutigen Deckungsgrad der kantonalen Pensionskasse BVK ab 2013 eine durchschnittliche Lohnkürzung von 1,2 Prozent hinnehmen.

Weiter fordert der VPV, der durchschnittliche Rotationsgewinn im Personalbestand sei künftig voll den Angestellten weiterzugeben. Dieser Gewinn entlaste die Kantonsrechnung um jährlich ein Prozent. Heute komme dem Personal jeweils nur 0,4 Prozent davon zu Gute.

Unterschiedliche Forderungen

Die Personalvertreter im Kanton Zürich sind offenbar uneins in ihren Forderungen hinsichtlich der Lohnrunde 2013. Die Verhandlungsgemeinschaft aus Gewerkschaften und drei Personalverbänden forderte Anfang August - anders als der VPV - eine Erhöhung von 150 Franken monatlich für alle sowie Verbesserungen für Schichtarbeitende.

VPV-Präsidentin Cécile Krebs bestätigte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda, dass es unterschiedliche Meinungen gebe. Vor sechs Jahren sei es zur Spaltung gekommen. Im VPV seien 13 Personalverbände vertreten. Er sei «im Personalgesetz verankerter Sozialpartner» des Kantons bei de. (sda)