Berufsbildung
Zürcher Regierung für mehr Bundesgeld für eidgenössische Prüfungen

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt die Erhöhung der Bundesbeiträge für eidgenössische Prüfungen. Nicht akzeptieren könne er aber die geplante Kürzung der Bundespauschale an die Kantone, schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort.

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Zürcher Regierung für mehr Bundesgeld für eidgenössische Prüfungen (Symbolbild)

Zürcher Regierung für mehr Bundesgeld für eidgenössische Prüfungen (Symbolbild)

Keystone

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt die Erhöhung der Bundesbeiträge für eidgenössische Prüfungen. Nicht akzeptieren könne er aber die geplante Kürzung der Bundespauschale an die Kantone, schreibt er in seiner am Donnerstag veröffentlichten Vernehmlassungsantwort.

Der Bund will mit den Beiträgen den Zugang zur höheren Berufsbildung erleichtern. Mit der Änderung der Berufsbildungsverordnug soll erreicht werden, dass die Träger der Prüfungen - meist Branchenorganisationen - entlastet werden und die Prüfungsgebühren für die Absolventen sinken.

Es gibt 240 eidgenössisch anerkannte Berufs- und 170 höhere Fachprüfungen. Gemäss Regierungsrat haben im Jahr 2010 im Kanton Zürich über 8000 Personen einen vorbereitenden Kurs für eine eidgenössische Prüfung besucht.

Der Bund plant nun, die Beiträge von 25 auf 60 bis 80 Prozent zu erhöhen. Dies dürfe aber nicht zur Schmälerung der Bundespauschale an die Kantone führen, weil dann weniger Mittel für die übrige Berufsbildung zur Verfügung stünden, schreibt der Regierungsrat. Die Beitragserhöhung müsse deshalb zusätzlich und nicht zulasten der Bundespauschalen erfolgen. (sda)