Kantonale Abstimmung
Zürcher Kantonspolizei-Verband sagt Ja zum Hooligan-Konkordat

Der Zürcher Kantonspolizei-Verband spricht sich für die Verschärfung des Hooligan-Konkordats aus. Damit gebe es drei Verbesserungen: Bewilligungspflicht für Top-Spiele, mehr Möglichkeiten Personen zu durchsuchen und eine Ausdehnung des Rayonverbots.

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Solche Szenen will das Hooligan-Konkordat in Zukunft vermeiden: Chaoten im GC-Sektor im Spiel gegen den FCZ (Archiv)

Solche Szenen will das Hooligan-Konkordat in Zukunft vermeiden: Chaoten im GC-Sektor im Spiel gegen den FCZ (Archiv)

Keystone

Der Verband der Kantonspolizei Zürich (VKPZ) empfiehlt die Verschärfung des Hooligan-Konkordats, die am 9. Juni zur Abstimmung kommt, zur Annahme. Die Generalversammlung vom Mittwochabend beschloss die Parole einstimmig, wie der VKPZ mitteilte.

Die Verschärfung bringt aus Sicht des VKPZ namentlich drei deutliche Verbesserungen: die Bewilligungspflicht für die obersten Spielklassen, gegenüber heute weitergehende Kompetenzen für das Durchsuchen von Personen nach verbotenen Gegenständen und eine zeitliche und räumliche Ausdehnung des Rayonverbots.

Dieses soll neu bis zu drei Jahre gelten und die ganze Schweiz umfassen können.

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