Winterthur
Winterthurer Busdepot Deutweg nicht schutzwürdig - Wohnzone geplant

Das Busdepot Deutweg in Winterthur wird nicht unter Denkmalschutz gestellt. Auf dem freiwerdenden Areal soll eine Wohnsiedlung entstehen. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat eine Umzonung in eine viergeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung.

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Stadt Winterthur

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Keystone

Das Depot Deutweg wird frei, weil sich Stadtbus Winterthur auf das Depot Grüzefeld konzentriert. Dadurch würden Betriebsabläufe optimiert und vereinfacht, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Aufgehoben wird das Busdepot Deutweg und der dazugehörige Verwaltungsbau.
Die Kantonale Denkmalpflegekommission klärte die Schutzwürdigkeit ab und kam zum Schluss, dass dem Gebäudekomplex keine überkommunale Bedeutung beigemessen werden kann, wie der Stadtrat schreibt. Die Stadt werde nun formell auf die Unterschutzstellung des Busdepots verzichten und damit definitiv Rechtssicherheit zur Frage der kommunalen Schutzwürdigkeit schaffen.
Das Busdepot-Areal eignet sich nach Ansicht des Stadtrates zum Wohnen, weil es gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist und in einem bestehenden Wohnquartier liegt. Um die Lärmproblematik entlang der Tösstalstrasse zu entschärfen, soll zusätzlich eine gewerbliche Nutzung ermöglicht werden.
Der Stadtrat verlangt aus Rücksicht auf die benachbarten Liegenschaften eine Höhenbeschränkung auf fünf Vollgeschosse. Realisiert werden soll eine verdichtete Siedlung mit «Wohnraum für das tiefere und mittlere Preissegment».

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