Brugg
Wahl in Stadtrat nicht geschafft: Fischer überlegt sich neue Kandidatur

Der unterlegene Ammann-Kandidat Richard Fischer freut sich auf die nächste Ausmarchung und will bis Mitte Januar entscheiden, wie es für ihn weitergeht.

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"Ich könnte mir vorstellen, gegen Andrea Metzler anzutreten", sagt Richard Fischer.

"Ich könnte mir vorstellen, gegen Andrea Metzler anzutreten", sagt Richard Fischer.

Sandra Ardizzone

Mit 1244 Stimmen hatte der parteilose Richard Fischer am Sonntag keine Chance, sich einen der fünf Sitze im Brugger Stadtrat zu sichern und somit als Kandidat für den zweiten Stadtammann-Wahlgang infrage zu kommen. Er landete abgeschlagen auf dem siebten Platz.

Auch wenn der 67-jährige Fischer über das eigene Resultat enttäuscht ist, gratuliert er den gewählten Stadträten zur glanzvollen Wiederwahl und dankt allen herzlich, die ihm die Stimme und damit ihr Vertrauen geschenkt haben. «Ich freue mich nun auf die bestimmt spannende Stadtammann-Ausmarchung zwischen der sympathischen, gewieften Strahlefrau Barbara Horlacher und dem schlagfertigen, umtriebigen Politfuchs Titus Meier», schreibt er in einem Statement. Der zweite Wahlgang findet am 26. November statt. Kandidaten müssen bis spätestens Mittwoch, 4. Oktober, um 12 Uhr auf der Stadtkanzlei angemeldet werden.

Sollte nach dem zweiten Wahlgang der nicht gewählte Stadtammann-Kandidat aus dem Stadtrat zurücktreten, findet im März 2018 eine Ersatzwahl statt. Ob die abgewählte Vorsteherin des Bau-Ressorts, Andrea Metzler (SP), nochmals antreten wird, ist noch offen. Bei ihm sei grundsätzlich ein Interesse vorhanden, als Bauingenieur für das allenfalls vakante Bau-Ressort zu kandidieren, sagt Fischer auf Anfrage der AZ. Er könnte sich auch vorstellen, gegen Metzler anzutreten. Definitiv entscheiden wolle er sich nach der Stadtammann-Wahl bis Mitte Januar und dies dann der Öffentlichkeit mitteilen, so Fischer. (CM)