Üetliberg
Umweltverbände wehren sich gegen Gestaltungsplan Uto Kulm

Gegen den kantonalen Gestaltungsplan Uto Kulm formiert sich Widerstand: Die Umweltverbände Pro Natura Zürich, WWF Zürich und ZVS/BirdLife Zürich haben Rekurs eingelegt. Sie fordern weniger Fahrten, weniger Beleuchtung und einen Verzicht auf Helikopterflüge.

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Das Hotel Uto Kulm.

Das Hotel Uto Kulm.

Keystone

Die Umweltverbände argumentieren, dass der Gestaltungsplan dem Hotelier Giusep Fry und seinem Gastrobetrieb «allzu weit entgegenkommt». Auf Natur und Landschaft nehme der Plan nicht genügend Rücksicht, teilten die Verbände am Donnerstag mit.
Sie kritisieren insbesondere die «landschaftlich störende Südterrasse» des Hotels, die von weither sichtbar sei und bis in den Wald hineinrage.
Nur noch 2500 statt 4000 Fahrten auf den Gipfel

Auch andere Punkte des Gestaltungsplanes passen den Verbänden nicht, so etwa die Beleuchtung des Aussichtsturmes. Diese sei für Vögel und Insekten gefährlich, da sie vom diffusen Licht angezogen würden. Die Beleuchtung diene einzig der Werbung für den Gastrobetrieb, schreiben sie in der Mitteilung.
Reduziert haben wollen sie zudem die Zahl der Fahrten auf den Gipfel. Der Gestaltungsplan erlaubt 4000 Fahrten pro Jahr - für die Verbände viel zu viele. Sie fordern eine Limitierung auf 2500 Fahrten. Mehr sei für den Gastrobetrieb nicht nötig.
Ganz verzichten soll der Hotelier zudem auf 12 Helikopterflüge, die der Kanton erlauben will. Die Schonung der Schutzgebiete und des Wildes seien mit Helikopterflügen für Gäste nicht vereinbar, argumentieren sie.

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